Die Berliner Röntgen-Gesellschaft – Röntgenvereinigung zu Berlin und Brandenburg e.V. schreibt jährlich den Gustav-Bucky-Preis aus. Der Gustav-Bucky-Preis wird mit dem Ziel vergeben, den radiologischen wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Ausschreibung für das laufende Jahr finden Sie in der Rubrik „Aktuelles„. Der Bewerbungsschluss ist der 30. September eines jeden Jahres. Die Vereihung findet i.d.R. in der Novembersitzung der BRG-RBB statt.

 

Prof. Dr. Gustav Bucky: zur Person

Gustav Bucky wurde am 3. September 1880 in Leipzig geboren. Er publizierte über 100 wissenschaftliche Arbeiten und besaß 94 deutsche und amerikanische Patente auf dem Gebiet der Röntgentechnik. Bekannt wurde sein Name vor allem durch die Erfindung der nach ihm benannten Bucky Blende, einem wichtigen Beitrag zur Reduktion der Streustrahlung und Qualitätsverbesserung in der Röntgendiagnostik. 1933 emigrierte Bucky von Berlin nach New York. Dort leitete er die physiotherapeutische Abteilung des Sea View Hospitals, unterhielt ein eigenes Röntgenlaboratorium und wurde Hochschullehrer am New York College of Medicine sowie am Albert Einstein College of Medicine. Gustav Bucky starb 1963 in New York. Die Röntgenvereinigung zu Berlin und Brandenburg ehrt mit diesem Preis Gustav Bucky sowie seine radiologischen Kollegen, die zwischen 1933 und 1945 aus ihrer Tätigkeit verbannt oder zur Emigration gezwungen wurden.

 

Preisträger 2016

Der Vorsitzende der BRG-RBB, PD Dr. Timm Denecke, überreicht die Urkunde des Gustav-Bucky-Preises 2016 an den Gewinner Dr. med. Paul Jahnke.

Dr. med. Paul Jahnke, Charité Berlin

für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Radiopaque Three-dimensional Printing: A method to create realistic CT phantoms

 

Preisträger 2015

PD Dr. Timm Denecke (re), 1. Vorsitzender der BRG-RBB, überreicht PD Dr. med. Moritz Wildgruber den Gustav-Bucky-Preis 2015.

PD Dr. med. Moritz Wildgruber vom Klinikum rechts der Isar, München

für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Spatially Resolved Quantification of Gadolinium(III)-Based Megnetic Resonance Agents in Tissue by MALDI Imaging Mass Spectrometry after In Vivo MRI

 

Preisträger 2014

 

Dr.-Ing. Andreas Deistung, Jena

für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Susceptibility Weighted Imaging and Quantitative Susceptibility Mapping at 3 Tesla and beyond: New approaches and applications

 

Preisträgerin 2013

Dr. Diane Miriam Esther Renz, Berlin

für ihre wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Pharmacokinetic approach for dynamic breast MRI to indicate signal intensity time curves of benign and malignant lesions by using the tumor flow residence time

 

Preisträger 2012

von links nach rechts: Dr. Alexander Gussew, PD Dr. Marc Dewey, Florian Schmitzberger

Dr. Alexander Gussew, Jena

für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Advances in proton MR spectroscopy for quantifying pain associated metabolic changes in the human brain

 

Florian Schmitzberger, Berlin

für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema

Development of Low-Dose Photon-Counting Contrast-Enhanced Tomosynthesis with Spectral Imaging